Renewable Materials Conference 2026

Die Renewable Materials Conference (RMC), organisiert vom nova-Institut, präsentiert führende Lösungen und Innovationen zur Ersetzung fossilen Kohlenstoffs durch Biomasse, CO₂-Nutzung und Recycling.

Der wachsende Erfolg der RMC zeigt, dass ihr einzigartiges Konzept, alle Lösungen für erneuerbare Materialien in einer einzigen Veranstaltung vorzustellen, aufgeht. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Konferenz als globaler Treffpunkt für die erneuerbare Kohlenstoffwirtschaft etabliert. Während der Konferenz wählt das Publikum den Gewinner des Innovationspreises „Renewable Material of the Year 2026“.

Fünf hochrelevante Konferenzthemen 

Defossilisierung der Chemieindustrie:
Mehr als 90 % des Kohlenstoffs in Chemikalien und Kunststoffen ist fossilen Ursprungs. Unternehmen und Verbände zeigen Strategien für biogenen, abgeschiedenen und recycelten Kohlenstoff. Schwerpunkte: alternative Rohstoffe, E-Cracker, Methanol-/Ethanol-Routen, Biotechnologie und Biorefinieren (14 Beiträge + 5 zu lignozellulosischen Biorefinereien).

Feinchemikalien:
Der 180-Mrd.-US$-Markt wächst stark bei biobasierten Lösungen. Biotechnologie und Biokatalyse ermöglichen hochreine und nachhaltige Produkte; Herausforderungen liegen in Skalierung und Kosten. Sechs Beiträge stellen aktuelle Entwicklungen vor.

Fossilfreie Kunststoffe:
Heute sind 95 % aller Kunststoffe fossil. Start-ups und Unternehmen präsentieren neue Polymere aus Biomasse, CO₂ und Recycling für Verpackungen, Konsumgüter, Automobil, Textilien und High-Performance. 22 Beiträge geben Einblicke; außerdem Wettbewerb der sechs Nominierten für den Innovationspreis „Renewable Material of the Year 2025“.

Rahmenbedingungen für erneuerbaren Kohlenstoff:
Im Fokus stehen Politik, Regulierung und ökonomische Rahmenbedingungen für den Wandel zur Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Kohlenstoffkreisläufen. Elf Beiträge plus Panels und Workshops.

Biologische Abbaubarkeit:
Diskutiert wird, in welchen Anwendungen biologisch abbaubare Kunststoffe sinnvoll sind, auch im Kontext der neuen PPWR, die erste Anwendungen verpflichtend regelt. Elf Beiträge und ein Workshop behandeln Wahrnehmung, Forschung, Politik, Nutzen und Risiken.