Startup Challenges

Design the Industrial Transition
Innovative Start-up Preise bei Startup Labor Schwedt in orange transparentem Design

Innovation
trifft Anwendung

Die Idee hinter der Startup Challenge

Wir glauben an eine Industrie, die wirtschaftlich stark und zugleich klimaneutral ist.

Unsere Vision: Schwedt wird Europas erster zirkulärer Industriestandort. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit Startups, Industrie, regionalen Partnern und Wissenschaft an einer nachhaltigen, widerstandsfähigen und global skalierbaren Industrielandschaft.

Die Zukunft nimmt Form an: Kooperationen geschlossen, Pilotanlagenbau gestartet, Real-Life-Testszenarien entwickelt – Startups und Industriepartner arbeiten bereits an konkreten Innovationsprojekten.

Unsere Challenges

Design the
Industrial Transition!

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Konkrete Entwicklungs­perspektiven für Startups

Unter dem Motto „Design the Industrial Transition“ laden wir Startups ein, im Rahmen unserer Startup Challenges ihre Innovation einem Fachpublikum zu präsentieren. Wir vermitteln Zugang zu technischer Infrastruktur, regionalen Industriepartnern und fachlichem Austausch. Sowohl Konzept- als auch Pilotphase sind finanziert und werden mit direkten F & E Aufträgen versehen. Die überzeugendsten Technologien und neuen Verfahren können mit dieser Unterstützung zur Marktreife gebracht und für den Einsatz in der Industrie skaliert werden.

  • Wie lassen sich Stoff- und Energiekreisläufe effizienter organisieren?
  • Welche Potenziale bieten digitale Werkzeuge und KI in der Produktion?
  • Wie können CO₂-Emissionen wirksam gesenkt und industrielle Nebenströme besser genutzt werden?
  • Welche Technologien fördern eine faire und zukunftsorientierte Transformation hin zur klimaneutralen Kreislaufwirtschaft?

Schwedt/Oder –
Brandenburger Industriestandort
im Wandel

Die Idee hinter der Startup Challenge

Der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern, der demografische Wandel und die Digitalisierung sorgen für Transformationsdruck. Doch als starker Industriestandort mit Fokus auf Energie, Kreislaufwirtschaft und industrielle Dienstleistungen bietet Schwedt ideale Bedingungen, um neue Technologien gezielt zu erproben: ein gewachsenes industrielles Netzwetzwerk, vorhandene Stoff- und Energiekreisläufe und regionale Akteure, die den Wandel aktiv mitgestalten.

Über Schwedt

Unsere
Industriepartner

Vier starke Industrieunternehmen stehen dir am Standort als Challengepartner zur Verfügung. Sie bieten Infrastruktur, Stoffströme, Maschinen und Expertenteams, damit ihr eure Technologie in einem industriellen Maßstab ausprobieren könnt.

Zu den Industriepartnern

Design the Industrial Transition

  • Startup Challenge #1

    Der Bewerbungszeitraum ist beendet!

    Thema:
    Energie- und Ressourceneffizienz in der Industrie steigern

    Unsere Innovationen und Startups
    Coming
    Soon!
  • Startup Challenge #2

    Infos: Frühjahr 2026

    Mehr zum Standort
    Coming
    Soon!

Ablauf unserer Startup Challenges

Wenn ihr Teil einer unserer Startup Challenges werden möchtet, reicht euer Angebot einfach über den Vergabemarktplatz Brandenburg ein. Dort findet ihr alle Informationen zur jeweiligen Ausschreibung – inklusive Teilnahmebedingungen, Fristen und dem offiziellen Bewerbungsformular.
Alle relevanten Inhalte stellen wir euch zusätzlich auf unserer Website zur Verfügung. So habt ihr jederzeit alles im Blick – transparent, aktuell und gut strukturiert.
Damit offene Fragen unkompliziert geklärt werden können, bieten wir während der Bewerbungsphase drei digitale Infotermine an. Hier beantworten wir eure Fragen, geben Einblicke in den Ablauf und schaffen Raum für Austausch.

Eure Bewerbung wird von einer unabhängigen Jury aus Expertinnen und Experten begutachtet – auf Grundlage klar definierter Kriterien:

  • Projektidee (30% der Gesamtbewertung)
  • Innovation und Technologie (30% der Gesamtbewertung)
  • Nachhaltigkeit (20% der Gesamtbewertung)
  • Angebotspreis (20% der Gesamtbewertung)

Anschließend wählt die Jury bis zu zehn Teams aus, die in die dreimonatige Konzeptphase starten.

Dauer: 3 Monate

In der Konzeptphase entwickelt ihr eure Idee zu einem umsetzungsreifen Pilotprojekt weiter. Diese Phase wird finanziert und bietet euch die Möglichkeit, konkrete Einsatzmöglichkeiten am Standort Schwedt zu identifizieren und euer Projekt gezielt darauf auszurichten.

Wir starten mit einem Kickoff, bei dem ihr unsere Industriepartner direkt kennenlernt. Hier gibt es Raum für einen ersten Austausch, die Klärung von Kooperationspotenzialen und das Planen gemeinsamer nächsten Schritte für die Zusammenarbeit.

Während der gesamten Konzeptphase werdet ihr von uns begleitet – von der ersten Orientierung bis hin zu individuellen Rücksprachen. Unsere Partner stehen euch mit Praxiswissen und einem offenen Ohr für Eure Fragen zur Seite.

Ziel dieser Phase ist es, euer Vorhaben klar zu planen, strukturiert zu dokumentieren und realistisch vorzubereiten – festgehalten in einem kompakten Kurzkonzept (max. 15 Seiten).

Das Kurzkonzept – von der Idee zum umsetzbaren Plan

Im Rahmen der Konzeptphase entwickelt ihr ein fundiertes Kurzkonzept, das euer geplantes Pilotprojekt konkret, nachvollziehbar und mit direktem Bezug auf den Standort Schwedt beschreibt. Es soll aufzeigen, wie eure Lösung technologisch und wirtschaftlich funktioniert – und welchen Beitrag sie zur industriellen Transformation vor Ort leisten kann. Damit ihr euch ganz auf die Inhalte konzentrieren könnt, stellen wir euch eine Konzeptvorlage zur Verfügung.

Das Konzept bildet die inhaltliche Grundlage für eine mögliche Umsetzung vor Ort. Es geht deutlich über die Projektskizze aus den Bewerbungsunterlagen hinaus. Im Mittelpunkt stehen eine klare Zieldefinition, der geplante Ablauf, eine realistische Zeit-, Finanz- und Ressourcenplanung sowie die konkrete Einbindung in bestehende Strukturen und Herausforderungen am Standort.

Ergänzend stellt ihr euer Startup vor – mit Mission, technologischem Fokus und wichtigen Meilensteinen. Zentrale Kennzahlen wie Gründungsdatum, Teamstruktur, laufende Förderprojekte oder relevante Partnerschaften helfen dabei, euer Profil greifbar zu machen. Auch mögliche Kooperationspartner sowie Chancen und Risiken des Vorhabens fließen in das Konzept ein.

Mit dem Kurzkonzept zeigt ihr: Ihr seid bereit, Verantwortung zu übernehmen – für ein zukunftsfähiges Pilotprojekt, das aktiv zur Transformation eines bedeutenden Industriestandorts beiträgt.

Der Abschluss der Konzeptphase: Euer Pitch in Schwedt

Am Ende der Konzeptphase präsentiert ihr eure Innovation beim Pitch-Event in Schwedt. Vor der Jury sowie Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Medien und regionalen Netzwerken stellt ihr euer Vorhaben prägnant und visuell vor – mit klarem Fokus auf Wirkung, Umsetzbarkeit und den Mehrwert für Schwedt.

Das Event bietet euch nicht nur eine wertvolle Plattform, um eure Idee einem breiten Publikum zugänglich zu machen, sondern auch die Chance, gezielt wichtige Kontakte für die Umsetzung in der nächsten Phase zu knüpfen.

Nach der Konzeptphase bewertet die Jury aus Expertinnen und Experten eure Kurzkonzepte und den Pitch. Aus den bis zu 10 Startups, die in der Konzeptphase ausgewählt wurden, werden bis zu 5 Teams für die Umsetzung ihres Pilotprojekts vor Ort ausgewählt. Diese Teams erhalten eine erweiterte Finanzierung, um ihr Projekt in Schwedt mit unseren Industriepartnern erfolgreich zu realisieren.

Die Bewertung erfolgt anhand der folgenden Kriterien:

  • Preis (30 % der Gesamtbewertung)
  • Reifegrad Konzept (30% der Gesamtbewertung)
  • Beitrag zur regionalen Transformation (30 % der Gesamtbewertung)
  • Pitch (10% der Gesamtbewertung)

Dauer: ca. 1 Jahr

Wird eure Innovation ausgewählt, erhaltet ihr zusätzliches Budget für die Realisierung eures Pilotprojekts vor Ort. Bis zu fünf Teams starten in diese Phase. Ihr habt die Freiheit, die Preisgestaltung selbst zu bestimmen. Aufgrund bestehender Budgetvorgaben und unseres Fokus auf die qualitativen Merkmale der innovativen Pilotprojekte legen wir jedoch Maximalwerte für jede Phase fest.

Am Ende der Challenge steht euer Abschlussbericht. Darin fasst ihr zentrale Erkenntnisse und den Beitrag eures Projekts zur industriellen Transformation in Schwedt zusammen.

Mit eurer Zustimmung veröffentlichen wir den Bericht – im offenen Dialog, transparent und stets mit Blick auf eure Interessen. Vertrauliche Inhalte bleiben geschützt, und bestehende Geheimhaltungsvereinbarungen werden selbstverständlich respektiert.

Fabrik im Industriepark Schwedt bei Sonnenuntergang, Fokus auf nachhaltige Energie- und Industrielösungen.

Jury

Eine Jury aus branchenerfahrenen Experten und Expertinnen bewertet die eingereichten Konzepte und wählt die passendsten Projekte für die Pilotphase aus.

  • Agnes von Matuschka

    Position

    Agnes von Matuschka leitet die Standortmanagement Golm GmbH im Potsdam Science Park und war Mitbegründerin des Centers für Entrepreneurship an der TU Berlin. Mit ihrer Erfahrung in der Förderung von Deep-Tech- und Life-Science-Gründungen treibt sie den Aufbau eines Life-Science-Ökosystems in Brandenburg und die Ansiedlung von 100 Unternehmen voran. Besonders beeindruckt sie die deutschlandweit einzigartige Möglichkeit des Startup Labors Schwedt, Startups Zugang zu Industrieanlagen und praxisnahen Entwicklungsprozessen zu bieten.
    Die Chance, in vielfältige Produkt- und Prozessinnovationen einzutauchen und sich mit anderen Experten und Expertinnen auszutauschen, empfindet sie als sehr inspirierend. Als Jurymitglied und Multiplikatorin bringt sie ihre Expertise ein, um innovative Konzepte zu fördern und die Transformation Schwedts hin zu einem zukunftsweisenden Industriestandort zu unterstützen.

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  • Dr. Frank Pawlitschek

    Position

    Als Co-Founder von ubitricity, einem Berliner ClimateTech-Startup, und Direktor der HPI Engine, dem Entrepreneurship Center des Hasso-Plattner-Instituts, bringt Frank Pawlitschek umfassende Erfahrung in der Gründung und Skalierung von Technologieunternehmen mit. Als Jurymitglied möchte er innovative Lösungen für eine CO₂-neutrale Zukunft unterstützen. Besonders gespannt ist er auf visionäre Ideen, die den industriellen Wandel vorantreiben, und darauf, ambitionierte Founder-Teams kennenzulernen und ihre Entwicklung zu begleiten.

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  • Dr. Christine Rasche

    Position

    Als promovierte Pflanzen- und Holzchemikerin und Leiterin des Bereichs Nachhaltige Chemie am Fraunhofer IGB verbindet Dr. Christine Rasche wissenschaftliche Präzision mit praktischer Umsetzung. Ihre Erfahrung in der Skalierung komplexer Prozesse und der Entwicklung von Bioraffineriekonzepten macht sie zu einer gefragten Ansprechpartnerin für Unternehmen, die mutige Schritte in Richtung Nachhaltigkeit gehen. Sie freut sich darauf, die kreativen Ansätze der Challenge-Teilnehmer kennenzulernen und als Mentorin ihr Fachwissen weiterzugeben.

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  • Prof. Dr. Eckhard Weidner

    Position

    Prof. Dr.-Ing. Eckhard Weidner blickt auf mehr als zwei Jahrzehnte als früherer Leiter des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) und als Lehrstuhlinhaber für Verfahrenstechnische Transportprozesse an der Ruhr-Universität Bochum zurück. Mit seinem Hintergrund in Technischer Chemie und Chemieingenieurwesen hat er zahlreiche Projekte in Bioökonomie, Circular Economy und erneuerbaren Energien vorangetrieben.
    Als langjähriges Jurymitglied im EXIST-Programm „Forschungstransfer“ des BMWK und Förderer zahlreicher Ausgründungen reizt ihn an der Startup Challenge besonders, praxisnahe Ansätze zu entdecken, die technisches Know-how mit tragfähigen Konzepten für die Industrie verbinden. In der Jury der Startup Challenge möchte er Ideen fördern, die Zukunftsmärkte für Schwedt und die Region erschließen.

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  • Dr. Marie Asano

    Position

    Marie Asano ist Partnerin beim European Circular Bioeconomy Fund (ECBF) und unterstützt wachstumsstarke Unternehmen in Ernährung, Agrar-Technologie und industrieller Biotechnologie. Die promovierte Chemikerin mit einem MBA des Collège des Ingénieurs bringt fundierte Erfahrung in frühphasigen Investitionen mit.
    Sie begeistert sich für Technologien, die echte Probleme lösen, und freut sich darauf, in der Jury visionäre Ideen zu fördern und von den innovativen Ansätzen der Teilnehmenden zu lernen.
    Für sie ist die Startup Challenge eine wertvolle Gelegenheit, nachhaltige Veränderungen in bestehenden Märkten anzustoßen.

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  • Axel von Levetzow

    Position

    Axel von Levetzow arbeitet seit 20 Jahren im Fertigungsbereich bei Siemens Energy in Berlin. Viele Jahre leitete er die Produktion von Gasturbinenrotoren und hat die Elektrifizierung der Welt damit vorangetrieben.
    Seit 2022 ist er als Fertigungsleiter am Aufbau des neuen Werks für Elektrolyseure in Berlin verantwortlich. Mit seinem Hintergrund als Ingenieur für Erneuerbare Energien, einer Ausbildung in der Metallbearbeitung und einer Green Belt Zertifizierung, verfügt er über ein tiefgehendes Verständnis der technischen und operativen Aspekte der Produktion. Seine Erfahrungen beim Aufbau neuer Technologien und Produktionsprozesse machen ihn zum idealen Partner für die Bewertung von Ideen im Startup Labor Schwedt.

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  • Prof. Dr.-Ing. Peter Burggräf

    Position

    Als Professor für „International Production Engineering and Management“ an der Universität Siegen und Geschäftsführer der Unternehmensberatung DRIVE Consulting bringt Prof. Dr.-Ing. Peter Burggräf fundiertes Wissen in Produktion und Management mit. Nachwuchstalente auf ihrem Weg von der Idee zur Umsetzung zu begleiten, ist ihm ein persönliches Anliegen. Die Startup Challenge bietet aus seiner Sicht eine einzigartige Möglichkeit, innovative Projekte zu fördern und neue Impulse für eine nachhaltige Zukunft zu setzen. Begegnungen mit visionären Teams und deren kreativen Ansätzen machen die Juryarbeit für ihn besonders spannend.

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  • Prof. Dr. Kurt Wagemann

    Position

    Kurt Wagemann bringt umfassende Erfahrung in der Förderung von Unternehmensgründungen und eine ausgeprägte Leidenschaft für Innovation mit. Als Vorsitzender der EXIST-Jury Lebenswissenschaften, ehemaliger Geschäftsführer der DECHEMA und Mitinitiator des Forums Startup Chemie kennt er die Herausforderungen und Potenziale junger Unternehmen aus erster Hand.
    Sein Engagement gilt Unternehmern, die mit visionären Ideen neue Wege in Chemie und Biotechnologie beschreiten. An der Startup Challenge Schwedt schätzt er besonders die Möglichkeit, zukunftsweisende Konzepte kennenzulernen und Startups dabei zu unterstützen, ihre Visionen in der Industrie zu verankern.

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